Strom

Fangen wir mal von vorne an: Ihr habt doch bestimmt schon den Begriff „Atom“ gehört (auch unter Atomenergie und Photovoltaik). Im Groben lässt sich sagen: Alles auf der Welt besteht aus klitzekleinen Atomen, wirklich alles, auch ihr und auch das Papier, das vor euch liegt und auch der Bildschirm, den ihr gerade anschaut. Atome sind so klein, die kann man gar nicht sehen, auch nicht mit einem normalen Mikroskop. Sogar ein kleines Sandkorn besteht aus mehreren TRILLIONEN Atomen!! Unglaublich, dass man sogar diesen winzigen Atome noch weiter unterteilen kann: sie bestehen aus einem Atomkern und einer Atomhülle: Im Atomkern sind Protonen und Neutronen, in der Atomhülle Elektronen. Die Elektronen schwirren so in Laufbahnen um den Atomkern herum, das Ganze könnte in etwa so aussehen wie der Planet Saturn (das wäre also der Atomkern) und die darum liegenden Ringe (das wären die Laufbahnen, auf denen die Elektronen umherschwirren). Wenn man jetzt aus irgendeinem Grund es schafft, die Elektronen, die auf diesen Laufbahnen um die Atomkerne herumkreisen, aus ihren Laufbahnen zu holen, dann hätte man plötzlich freie Elektronen. Diese freie Elektronen können dann auch noch in eine bestimmte Richtung gelenkt werden, sie können sozusagen „wandern“ oder „fließen“: dieser Elektronenfluß ist schon der Strom! Das Ganze machen sie aber nicht in der freien Luft, sondern z.B. in einem Kabel.
Wie könnte man also die Elektronen aus der Laufbahn holen? Ein Magnet könnte dabei helfen (siehe Generator) oder Sonnenlicht (siehe Photovoltaik).